Heute Kinder wird’s was geben.

Dezember 24, 2010

Als Dienst an der Allgemeinheit präsentiere ich heute:
eine weitere belanglose Beobachtung aus ‘der Welt’(tm)(r)!

Zug.
Nach dem ersten Schienenfahrzeug mit so vielen „Mitreisenden“, wie derselbe Plätze hatte (minus 1 – für mich) – interessanterweise lag auch das geschätzte Durchschnittsalter der ebenso geschätzten Zuggäste in ähnlichen Zahlenbereichen – ging es in einer deutschen Großstadt zur erfolgreichen Jagd auf den Anschluss.

Ich habe vorausschauenderweise einen Platz reserviert (Weihnachtsverkehr und so…) und komme zu „meinem“ Platz. Am Fenster. Mit Tisch. Auf dem von mir reservierten Sitz liegt eine Tasche, auf dem Tisch vor dem Sitz daneben ein halbausgefülltes Kreuzworträtsel mitsamt Kugelschreiber.
Die eifrig-Kulturinteressierten am Tisch gegenüber behaupten, die Tasche gehöre ihnen nicht. Ich glaube ihnen vorerst und lasse mich auf dem Sitz gegenüber des scheinbar herrenlosen Gepäckstücks nieder.
Ca. 5 Minuten nach Abfahrt, kommt er wieder.
Rotes Polohemd, eine Mütze mit dem Logo der M-Division einer bayrischen Motorenschmiede, feinste 80er-Jahre Leder-Loafers mit schwarzen und braunen Fransen desselben Materials.
Sehr fleischige hände, die fast nicht zum rest des Körpers zu gehören scheinen, nicht zuletzt durch ihre auffällig rötliche Färbung. Während rechts nichts weiter auffällig ist, findet man von der linken Schulter abwärts:
- ein Tribal-Tattoo (man konnte das untere ende noch unter den hochgekrempelten Ärmeln erkennen.)
- mehrere für mich kaum zu deutende, aber dafür umso „verwaschenere“ Knast-Tattoos
- ein Silberkettchen
- und als krönender Abschluss auf den Knöcheln der Hand:

L O V E
B A B Y

Wider (schwerst vorurteilbelasteten) Erwarten, war der Mann außerordentlich freundlich, lächelte um sich, andere Fahrgäste an und schien überhaupt ein recht unterhaltsamer Zeitgenosse zu sein.
Nur der Geruch.
Süßlich-Ekelhaft.
Auch die Tatsache, dass mein Freund um 13:00 die erste Flasche Bier öffnete, fand ich auf Grund von so einigen Zugreisen bei weitem nicht mehr schockierend.
Etwas gewöhnungsbedürftiger war dann das Hervorholen von einem Paar Socken; entfalten, wieder zusammen stopfen.
Als er dann aber, ca eine Stunde bevor ich den zug verlassen habe, anfing Sonnenblumenkerne zu verzehren, wünschte ich mir, ich hätte mich doch woanders hingesetzt.
Aus einer Tüte grabschte er eine gute Hand voll Sonnenblumenkerne und legte sie auf eine Ausgabe der MOBIL. Von dort ging der Weg dann ca. alle 10 Sekunden mit Mickey-Rourkesken Fingernägeln – in sehr dreckig – an den Mund, wo einige Zeit darauf herum gemümmelt wurde.
Die Schalen drappierte er dann stilgerecht auf einer laminierten Ausgabe des ICE-BordBistro-Menüs (2011 mit Kreationen von Alfons Schuhbeck) auf dem Tisch.

So ein bisschen assi muss also scheinbar sein.

Um zum Punkt zu kommen:
es gibt keinen.
Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten mal. Wannauchimmer das sein wird.

me!


And now for something completely different.

August 19, 2010

Bald kommt der Umzug, durch die zwei Monate Arbeit habe ich nun ein relativ angenehmes finanzielles Polster und mir juckt es in den Fingern nach einem neuen Kochmesser.

Meine seit einigen Jahren aktiven Messer aus der WMF Spitzenklasse-Serie reichen mir nicht mehr. Es ist nicht unbedingt die suboptimale Schärfe, was aber eventuell auch am Händler liegen kann (ein Laden, der später mit „XXXL“ vorangestellt sein Dasein fristete) wo ich sie kaufte. Es ist einfach nur „das Gefühl“ beim Umgang mit den Messern. Außer dem großen Chefmesser und einem kleinen Schäl- und Gemüsemesser sowie dem Brotmesser komme ich mit den Klingen nicht ins Reine.
Einen Stylekauf muss ich „leider“ auch aufführen:
Kasumi K9
Nachdem ich dieses Modell auf einer „Das sind meine Messer“-Auflistung in einem einschlägigen Forum gesehen habe, wollte ich es unbedingt haben. Einfach nur wegen der Form.
Die Qualität und auch Schärfe des Messers kann zumindest ich als Laie bei weitem nicht bemängeln, aber durch die Klingenform stoße ich auf einige Probleme im Umgang und werde auch hier nicht ganz grün.

Am Meisten Spaß bis jetzt macht mir ein geschenktes Santokumesser von Fissler
Die Form von Santokumessern sagt mir beim Arbeiten zu, ich kann sie schön mit den Fingern führen, auch für relativ kleine Arbeiten ist es einsetzbar – aber auch bei diesem Exemplar lässt die Schärfe etwas zu wünschen übrig (ganz zu schweigen von einer widerlichen Kerbe, die mir ein ortsansässiger Anbieter nahe der Klingenspitze reingeschliffen hat – und dafür zahlt man auch noch!).

Also soll noch (mindestens) ein weiteres Messer dazu kommen. Santoku- oder ein kleineres Chef- soll es werden.
Die CHROMA 301-Serie, welche vielen zumindest optisch bekannt sein sollte ist auch so eine Sache. Die Optik ist – danke an Porsche Design (welche sonst teilweise auch gerne mal recht hässliche Dinge auf den Markt werfen, von Fahrzeugen mal abgesehen (hängen die überhaupt zusammen?)) ein Knaller. Eine Messerserie mit einprägsamerer Form habe ich bislang noch nicht gesehen. Die überdurchschnittliche Präsenz bei allerlei – und ich verwende dieses Wort nur ungern – „Fernsehköchen“ (ist sie tatsächlich überdurchschnittlich, oder bleiben diese optisch einzigartigen Messer nur besser im Gedächtnis haften?) hat dann auch meine Aufmerksamkeit auf dieses Produkt gelenkt.
Nach einiger Recherche scheint mir, als ob diese Messerserie auch qualitativ einiges zu bieten hat. Hohe Schärfe, Schärf- und Haltbarkeit. Und das Design. Und das Design!
Sowohl das Küchenmesser, das klassische Küchenmesser als auch Gemüse- und die beiden Santokumesser (mit und ohne Kullenschliff) sind für mich von äußerstem Interesse.

Auch die „Klassiker“ von GLOBAL sind nicht nur optisch ansprechend und quälen meinen Geist.
Beliebt sind auch die Messer aus den „CHROMA Haiku“-Serien, welche mich durch ihre Form aber eher in geringerem Maße ansprechen.

Zu guter Letzt bietet sich noch eine weitere Möglichkeit: (gute) Schleifsteine kaufen und versuchen, die vorhandenen Messer möglichst gut selbst zu schleifen.
Auch wenn ich diesen Weg wähle, werde ich mir wohl ein ordentliches Santokumesser anschaffen müssen, da mir das Arbeiten mit diesen Klingen einfach zu gut gefällt – und das schon mit einem relativ schlechten.

Bis auf Bald, zum nächsten Rumgeschwafel.


W08; D05

August 13, 2010

FERTIG.

Heute:
- Miniplättchen
- Mittlere Plättchen
- Große Plättchen!1!!1!

8h.

Kommentare sind jetzt wieder „free4all“


W08; D04

August 12, 2010

I hate you, kniehoher Stahltisch ohne Möglichkeit die Füße drunter zu stellen.
8 Stunden am Tag davor, gebeugt Scheißplättchen aufsammeln – ICH HAB RÜCKEN!

Heute:

- Miniplättchen

8h.

EINS


W08; D03

August 11, 2010

Jooo

Heute:

- Miniplättchen
- Größere Plättchen

SPANNUNG!

8h

T W O


W08; D02

August 10, 2010

PLASMA-CUTTER!

Heute:

- Plasmageschneidert
- Plättchen einsammeln

8h.

THREE


W08; D01

August 9, 2010

Heutzutage muss man aufpassen wie ein Schießhund.

Ein neuer Praktikant hatte 2 Leih-DVDs dabei, die er auf dem Nachhauseweg zurzückzugeben gedachte.
Über den Hilfsweg „na, haste Pornos dabei?“ kam ein anderer Mitarbeiter auf das allgemeine Thema ‘Filme’.
„Hast du ‘Eli’ schon gesehen? Super Film! Und Shutter Island? Der is scheiße!“
Nach einer Beschreibung von ‘Gamer’, welchen der Praktikant dabei hatte (zusammen mit Butterfly Effect) – er konnte sich immerhin an einen Schauspieler erinnern… der unvermeidliche Gerard ‘Ein Blick – alle Filme’ Butler… Michael C. Hall’s grandioser Auftritt blieb bei ihm natürlich nicht hängen.
Danach war der Arbeiter dran, das „Worum geht’s denn?“ von Shutter Island zu erklären und schaffte etwas unglaubliches: sämtliche Spannung aus dem gesamten Film mit nur einem Satz zu entziehen.
Die Beschreibung (weißen Bereich markieren, wegen diesem unglaublichen Spoiler):

Also da ist dieser Detektiv, der auf so eine Insel fährt um die 67. Patientin zu finden – oder den oder die 67 Patient. Aber der Patient ist er selber und er ist schon seit 2 Jahren auf der Insel und nicht erst kurz, weil seine Frau seine Kinder umgebracht hat und er damit nicht klar gekommen ist und verrückt geworden ist.

Stark. (Soweit ich mich erinnern kann, weitestgehend im Wortlaut)

Als ich dann gefragt wurde ob ich schon „Infire oder so“ gesehen hätte antwortete ich: „Inception. Nein, *ZAUNPFAHL* den schau’ ich mir nächsten Dienstag an *Zaunpfahl wieder einsteck*“  “Der ist super.“

Nach dem unumgänglichen „Worum geht’s da?“ vom Arbeiter verließ ich fast fluchtartig den Raum und wanderte erstmal 5 Minuten durch die Gegend, da ich mit dem mir bis dahin bekannten Level an Spannung-am-Leben-halten im Raum nichts riskieren wollte.

Heute:

- Neunzehn 5,508 x 2m und nochwas unendlich unhandliche sackschwere Gittergewebe geschnitten und eingetütet

- 600 Gitterchen! Diesmal aber handlichere, schönere. 10 000 sollen’s werden. Das ist dann wohl die Woche…

8h.

FOUR


W07; D05

August 6, 2010

5…
Heute:
- ein Regal zusammengebaut
- Kleinzeug

8h.

und das war’s mit Werk 2 – nächste (und letzte!) Woche wieder in Werk1 – das übersteh’ ich auch noch.
Dann gibt’s ne Bestätigung und eventuell sogar Geld – und das mag ich.


W07; D04

August 5, 2010

6…

9 Stunden Schlaf und hundemüde – irgendwas passt da nicht.

Heute:
- „Mitgebrachtes“ aus einem Firmenankauf in einer anderen Stadt aussortiert / angesehen (Ersatzteile / Kleinzeug)
- Drucktank für die konstante Druckluftversorgung in der Halle aufgestellt
- Kleinzeug

8h.

Gestern und vorgestern jeweils eine Pilotfolge von mir bis dahin nicht bekannten Serien gesehen:

White Collar: recht schick gemacht, fesselt mich nach der ersten Folge aber noch nicht so wirklich, mal weiter gucken.

Flash Forward: nette Idee und scheinbar sehr aufwändig produziert, weshalb ich mich schon fast auf die nächste Folge freue.

Wenn Anfragen kommen, kann ich die Serien im Einzelnen noch mal beschreiben (Inhalt/Story soweit mir bekannt und spoilerfrei) – bis dahin spare ich mir die Arbeit.


W07; D03

August 4, 2010

7…

Heute wieder eine Stunde früher aus.

Heute:
- Webrahmenträger repariert
- Gewinde geschnitten

7h.


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